Mittwoch, 18. April 2012

Something he was not looking for: both a beginning and an end. But now he lives inside someone he does not recognize.

Es ist Dienstag. Champions League-Dienstagabend. Fußball schauen, da wo sonst getanzt wird. Wir schauen uns um. "Ok. Hier sitzen irgendwie nur Männer". Was zu erwarten war. Es spielt: Bayern München gegen Real Madrid. Links von mir ein Borussia Dortmund-Fan und rechts Spanier. Die Ersatzbank von Real Madrid wird eingeblendet, wir grinsen und sind uns wenigstens da und bei der Abendplanung einig. "Wenn Bayern gewinnt, steigen die Chancen für einen guten Abendverlauf". Viele "Ohhh"'s und "Ahhh"'s gehen durch den Raum. Einige schimpfen: "Was macht der denn! Da war doch nichts! Gelbe Karte! Wofür denn?". Tolle Sache. Fast so gut wie ein Germany's Next Topmodel-Abend in großer Runde. Bayern gewinnt. Wir stoßen im Café Waldi darauf an. Auch hier wird das Spiel analysiert. Die Experten fehlen. "Beim nächsten Lied tanzen wir. Na gut, beim nächsten, guten Lied". "Looos, jetzt". Gelangweilte Blicke auf der Tanzfläche. "Lass mal gehen". Die Lieblingsziele auf der nächtlichen Karl-Liebknecht-Straße. Bank. Burgermeister. Photoautomat. FlowerPower. Taxistand. Wir merken uns: Immer vorbereitet sein. Man kann ja nie wissen, was passiert.

Wir wissen immer noch nicht - wessen Hand ist das eigentlich?

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