Samstag, 7. April 2012

Come and take a walk on the wild side. Let me kiss you hard in the pouring rain.

Donnerstag mal anders. Schlimm, wenn man sich nicht entscheiden kann. "Ich könnte jetzt hier bleiben und mit euch was trinken... oder ich geh nochmal woanders hin... ich kann aber auch nachkommen". Gin Tonic mit der Gang. Wortspiele. "Ich geh dann mal abstürzen." "Heute bei mir: Absturz." "Geburtstagsabsturz." Der Club heißt eben so. Elektrotanz in den 30. Geburtstag. "Solche Leute kennst du, die so alt sind?" Ich weiß: Die Gang aus der Südvorstadt kann ziemlich gut feiern. Gute Elektroklänge. Viele Freunde der Geburtstagskinder. Rum Cola zum besten Preis. Ein Strauß Petersilie und eine Flasche Kräuterschnaps zum 30. Lass mal anstoßen. An der Tanzfläche Dates klarmachen. "Vielleicht kann ich dich ja überzeugen, dass wir Kölner Jungs ganz toll sind. Wir sehen uns in der Ilse." Neue Bekanntschaften kennenlernen, die viel erzählen können. "Also damals in Brasilien..." "Wollen wir lieber tanzen?". Mit dem Taxi Richtung Connewitzer Kreuz. "Steht ihr etwa alle für die Ilse an?" "Ja." Weggehen vor Feiertagen ist eher weniger entspannt. "Geh doch einfach weiter." "SEHR gute Idee. Geh doch einfach weiter. Gut, dass hier nicht hundert Menschen vor mir stehen." Einlassstopp. "Willste was?" "Ist da das drin, was draufsteht?" "Zu 40%." "Alles klar." Dann lieber wieder zurück ins Absturz. Auf dem Weg seltsame Begegnungen treffen. "Wenn es dich nicht stört, würde ich dich gern begleiten." "Von mir aus kannst du auch gern mit dem gleichen Nachtbus fahren. Das stört mich nicht." Im Absturz alles wie vor einer Stunde. "Yeah, du bist wieder da. Ich wusste gleich, dass ich dich heute von der Ilse wegbekomme". Die ganze Nacht tanzen, tanzen, tanzen. Im Bus gut festhalten. Feierabend am Feiertag.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen