Samstag, 25. Februar 2012

To be somebody's dancer, to get lost inside a crowd.

Part III.

Freitagabend. Hipstermädchen mit Stoffbeuteln, langen Haaren und Blumenkleidchen auf dem Weg zur Theaterfabrik Leipzig. Wir laufen mit. "Wo müssen wir denn hin?" "Ich hab keine Ahnung. Wir folgen einfach den ganzen Leuten, die so aussehen, als würde sie auch auf das Konzert wollen." Funktioniert immer. An der Abendkasse. "Entschuldigung, wir stehen auf der Gästeliste." "Ach, Sie sind die Gewinnerin von tape.tv." Ja, genau. So mögen wir das. Wir betreten den Konzertsaal und sind begeistert. Das ist ja so groß hier. Theatersitze laden zum Entspannen ein. Die Vorband "Husky" gibt sich große Mühe das Publikum zu verzaubern. Aber wieder merken wir: Vorbands will eigentlich keiner sehen. Bühnenumbau. [Für die Ohren: Das wunderschöne Album "The Magazines You Read" von Jack Beauregard.] Es ist Liebe auf den ersten Blick. Die Züricher Mädchen von BOY und das Leipziger Publikum. BOY sind mit ihrer "Mutual Friends" Tour in zahlreichen deutschen Städten unterwegs und wir können trotz ausverkaufter Veranstaltung dabei sein. Auf den Stühlen hält es uns nicht lang. Für ein wunderschönes Konzert braucht es manchmal nicht mehr als zwei Mädchen, zwei Glitzerblazer, indirekte Beleuchtung und eine schöne Pluseins an der Seite. Ein perfekter Gesang, der sich von der CD nicht unterscheidet. Dazu Ansagen wie: "Wenn wir sagen, wir kommen aus der Schweiz, da antworten gleich alle: "Hach, wie niedlich. Da sind ja alle Menschen so süß und lieb. Aber es gibt auch richtige Arschlöcher und das nächste Lied heißt "Boris"." ["You said: Baby, I know you like me, you know that we want us, really, I'm serious. We could have good fun and we're only young once and I heard your boyfriend is out of town."] Verschwörerische Blicke. "Dieses Lied ist für die Jungs, die sich immer in die falschen Mädchen verlieben." Kleine Mädchentränen. "Nicht weinen..." "Ich wein nicht. Ich schwitze." Arm in Arm mitsingen "And I'm alright on my own but with them I’m much better. They're like diamonds and diamonds are forever." BOY plaudern über ihre Ausgehgeschichten. "Dieses Lied ist dem Nachtleben gewidmet. Ich bin einmal in Leipzig mit dem Taxi gefahren und habe danach meine Schuhe verloren. Naja, wie man eben seine Schuhe in Taxen so verliert..." Nach dem letzten, lang ersehnten Lied "Little Numbers", klatscht der Saal minutenlang weiter. Die Band ist begeistert. "Leipzig, ihr seht so schön aus und ihr könnte alle mitsingen. Was machen wir mit euch? Wir haben doch nur die 12 Lieder bisher..." Sie spielen einen neuen, noch unbekannten Titel und werden nicht von der Bühne entlassen. Wir wollen mehr & BOY wollen duschen. Danke tape.tv für diesen wunderschönen Abend und danke, liebe Pluseins, für deine Begleitung. I feel you in every heartbeat.

Wer BOY noch nicht kennt. HIER das tolle Video aus Barcelona
& im Wohnzimmer bei tvnoir.

Kommentare:

  1. tanzen, tanzen, tanzen. mädchen, mädchen, mädchen überall.

    danke, dass ich die pluseins sein durfte.


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