Samstag, 25. Februar 2012

Save tonight and fight the break of dawn.

PART I.

[Dank an Elisabeth von Stundenstrumpfs Instagram und SugarDaddy]
Mittwochabend. "Gehst du mit mir in die Moritzbastei tanzen?" "Ich weiß nicht. Ich will eigentlich nicht, dass wir dort Dauergäste werden. Zweimal in einer Woche ist ganz schön heftig." "Aber es kostet auch nur 2,50 € Eintritt und 0,4l Bier nur 1,90€." "Das ist wirklich günstig. Ich komm mit. Wir sind nur einmal jung." YES. Mädchentraube für den Weg. Glitzer im Gesicht. Geschichten von alten Moritzbastei-Hasen hören. Tequila. Einen Moment abgelenkt. "Das erste Gesicht, das ich hier gesehen habe, warst du." "Ging mir ähnlich." "Ihr kennt euch?" "Inge!" "Mensch, Karsten." "Nein, Heinz." Wir stoßen trotzdem an. "Schatz, willst du etwas trinken?" "Warum sagst du "Schatz" zu ihr?" "Da gibts zwei Gründe. Weil du sie ficken willst oder, weil sie deine Freundin ist." Männer unter sich. Es freut sich der Dritte. "Trinkst du Schnaps?" "Ja, klar." "Dann zwei Jägermeister, bitte." Überraschte Blicke. "Das hast du jetzt nicht wirklich...ich will dich von denen wegholen und du haust ab." Vom Profi lernen: "Sag einfach: Nein, Danke. Ich habe schon jemanden." Tanzen. Drama, Baby. Die ersten Begleiter gehen. Wir fragen uns: Warum eigentlich immer wieder Moritzbastei. "Na, weil man hier schnell auf seine Kosten kommt." Zusammen tanzen. "Lass dich einfach führen..." Entschuldigung, wir schließen nun. Große Frage: Wo ist Heinz? Schwarztaxi. Wo willst du hin. Heinz unterwegs gefunden. "So, Puppe, jetzt zeig ich dir mal die Wohnung." Die Wohnungsbesichtigung á la Heinz dauert ungefähr 1 1/2 Stunden. Man steht zu dritt in einer Dusche, erfährt Wohnrituale und pikante Details ["Hier liegen immer die Ladies."], darf mit dem Telefon sprechen, sich auf dem gemütlichen Sofa platzieren und wird mit Gitarrenklängen ["Die hört doch eh nicht, ob ich schief spiel."] unterhalten. ["Demnächst gibt es den "Phallus" Song auch als Longplayer. Verstehste."] "Zeig mir doch mal dein Zimmer" kann auch eine schöne Aufforderung sein, um die Gitarre wieder wegzulegen. Schöne Aussicht. 7.26 Uhr. Frühlingsluft. Morgendämmerung. Mit der nicht mehr ersten Bahn nach Hause. Schaut mich nicht so an. Ich bin eben mit Clutch, Stöckelschuhen und Haarband unterwegs zur Arbeit. So wie ihr. "Was für ein Abend..." trifft es ganz gut.

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