Dienstag, 28. Februar 2012

"Dann dachte er an den Sommer, der schlief, wie die Menschen in ihren Betten schliefen ..."

Wie die Zeit vergeht. Es kommt mir so vor, als hätten wir erst gestern die Bühne betreten und das Stück "Crazy" zur Schultheaterwoche aufgeführt, als hätte ich das Buch "Der Vogel ist ein Rabe" eben geschlossen. "Der Flug der Pelikane" liegt noch immer auf meinem Nachttisch. 2009 traf ich Benjamin Lebert das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse. Jetzt ist er 30 und erklärt den Traurigen die Welt. "Im Winter dein Herz", so lautet der neueste Roman. Mit dem Umzug nach Hamburg, erscheint auch der neue Titel im ortsansässigen Hoffmann und Campe Verlag. Die ersten Zeilen aus Hamburg klingen so: "Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski, drei in dem kleinen Ort Waldesruh Gestrandete, bleiben wach und machen sich auf den Weg." [via benjaminlebert] "Ein poetischer Roman über Freundschaft und die Wege, der Kälte zu trotzen". [via hoffmannundcampe] Passend zum neuen Buch das wunderbare Interview "Ins Unglücklichsein kann man sich verlieben". Benjamin Lebert über Phantasie, Identität, die Angst, in der Welt verloren zu gehen und Rastlosigkeit. HIER. [KLICK]

»Mut zum Leben haben, das ist gleichbedeutend mit reger Phantasie, weil man sich immer wieder einen Weg vorstellen muss, den es noch nicht gibt.« [Benjamin Lebert]

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