Freitag, 16. September 2011

Welcome to Berlin. #2

Samstag, 10. September. Große Freude auf den Tag. Fettes Line-Up.  Wärmere Luft als am Vortag. Frühstück am Alexanderplatz. Kaffee trinken, während ein Straßenmusikant Liebeslieder singt. Spaziergang über die Prenzlauer Allee mit unserem Stadtführer. Erneut mit kostenlosem Eis versorgt werden. Nachmittagstanz mit Retro Stefson. In der orientalischen Kaffeebar gemütlich auf dem Sofa sitzen und Aloe Blacc zu hören. Endlich. 17 Uhr. Kraftklub spielt. Straffer Tagesplan. 18 Uhr zu The Naked and Famous an der Hauptbühne wechseln. [„Äh. Mh. Die besten Lieder haben sie ja jetzt gespielt. Da können wir auch wieder gehen.“] In der Zwischenzeit den Berlin Festival Shop durchsuchen. Das nächste große Highlight. 19.30 Uhr mit Beirut. Umringt von Menschen und roten Lichtern. Vollmond und ein dunkler Himmel. Folkloreklänge. Well it's been a long time, long time now since I've seen your smile. Sich diesmal hoffentlich richtig zwischen den Bühnen entscheiden. Eine halbe Stunde zu dem Set von Boys Noize mit Armen oben tanzen. [Da dreht man sich nach hinten um und tausende Menschen tanzen zusammen. Ein wahnsinnig toller Anblick.] Schnell, schnell zum Hangar 5. Mein persönlicher Lieblingsmoment auf dem Festival. C a s p e r. In den vordersten Reihen stehend. Alles wird perfekt. Glücklich auf dem Weg zum Bierstand die Berliner Jungs vom letzten Jahr treffen. Manchmal muss man sich nicht einmal verabreden. [„Wir wollen ja noch zu den Beginnern…“ „Ja die spielen jetzt nur noch eine halbe Stunde. Da habt ihr euch aber verquatscht.“] Die Bloody Beetroots Death Crew 77 haben wir dann doch nur aus der Ferne beobachtet. Sitzend im Shuttlebus. Blick über das gesamte Festivalgelände. Tschüss Festival, Hallo Club Xberg [in der Arena]. Warten auf Skrillex und Mr. Oizo. [„Ist das da vorne wirklich Flavor Flav? Oh mein Gott, wir sehen da eben Flavor Flav.“] Technomusik auf kleinsten Räumen. Badeschiffe und kalte Käsesauce mit Nachos. Müde Augen und Beine. ["He, du darfst nicht einschla..."] Eine fast kostenlose Taxifahrt später: Ins Bett fallen. Over and out. Pt.2.

Boys, Boys, Boys - dachte ich so, als ich hörte, dass Matthias Schweighöfer, Robert Stadlober und der Sänger von Virginia Jetzt! [gut, er stand am Bühnenrand] ebenfalls auf dem Berlin Festival zu Besuch waren.
Kraftklub spielt und zum ersten Mal an diesem Wochenende scheint die Sonne. Das kann kein Zufall sein. Richtig harte Rockstars zerspielen auch ihre Schlagzeug-Fußmaschine. "Ja, in der Wartezeit erzähl ich euch mal einen Witz..."
Viele Menschen & Abendlicht.

"Mittelfinger hoch, Mittelfinger hoch." für Casper.
Auf Tuchfühlung im Pressegraben.

Abflug zu den Berliner Clubs. Schön war es.







Alle Fotos (c) von Martin Magnet aka kartoffelwasser. Dankedanke. Für Bier, Begleitung und Bilder.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen