Montag, 4. Juli 2011

"Haltung zeigen. Das Leben tritt dir in den Arsch."

"Süchtig nach Liebe". Eine Dokumentation, die gestern Abend auf ARTE gezeigt wurde. Die Regisseurin Pernille Rose Gronkjaer verbindet poetische Filmsequenzen mit dokumentarischen Eindrücken von Menschen, die glauben, dass sie süchtig nach Liebe sind. Auf unterschiedlichste Art und Weise. Unterschiedlich intensiv. Sie glauben, dass sie nur diesen einen Menschen lieben können und wenn sie ihn nicht bekommen, dann lohnt es sich nicht mehr zu leben. Zu erkennen, dass das Leben einfach weitergeht, ist schwer. Zu warten bis irgendjemand dieses große Loch füllen kann. "Wir brauchen die Liebe oder was der Liebe am nächsten kommt. Zu jemanden Nähe spüren, für den kurzen Augenblick, den man haben darf." Den ganzen Film HIER. Es war einmal ein kleines Mädchen, das war ganz allein. Sie war auf der Suche nach ihrer verlorenen Liebe. Sie ging hinaus in die Welt, um sie zu suchen. Sie ging durch Dörfer zu den Häusern, die am weitesten entfernt waren. Sie ging durch die dunkelsten Wälder, in den dunkelsten Nächten. Sie kam an Bergen vorbei und an Meeren. Und am Ende ... war sie soweit gegangen, dass ihr alles fremd war und sie nichts dort erkannte. Also setzte sie sich und weinte. Endlich erkannte sie, dass sie nur nach einem Traum suchte, der niemals wahr werden würde. Und um ihren Traum aufzugeben, musste sie die Wirklichkeit an sich heranlassen. 

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