Freitag, 10. Juni 2011

Listen to your Heartbeat.

CAMPUS FESTIVAL. Für zwei Tage ein bisschen nach Festival fühlen. Nur ohne Dosenravioli, Dreck, Gummistiefel und Zelt. Also eigentlich wie ein Open-Air-Konzert. Nur mit Festival-Atmosphäre. Besuch aus der Heimat. Tag 1: Zwei Anläufe für den Abend gebraucht, nachdem der Studentenausweis zu Hause vergessen wurde. Nicht wie in den letzten Jahren gewohnt zwei Stunden anstehen, sondern nach 15 Minuten das Gelände betreten. Hauptbühne, Hinterhöfe, Tanzfloors und Nebenbühnen auf dem Gelände der Sportwissenschaft. Arm hoch für PRINZ PI. Wahrscheinlich war nur in den ersten Reihen die Akustik gut. Aber: Wir mögen WHOMADEWHO mit leichtem Regen und Dunkelheit. Tag 2: Ein Tag, der in Ärzte-Wartezimmern kaum vorbei gehen wollte, endete mit einem wunderschönen Abend. Bier vom Spätkauf um die Ecke. Für eine Stunde nach Berlin, New York und London mit I HEART SHARKS reisen. Sonnenuntergang. Elektro-Tanzmusik und Sommerlächeln. Gewartet haben wir aber nur auf: Die beste Band des Festivals. Auf die KRAFTKLUB-Jungs. Erste Reihe. Textsicher ja. Abgehen und schwitzen übernahmen die Reihen zwei bis fünf. Blick nach hinten und unzählige Jungsgesichter rufen "Öh, isch komm aus Karl-Marx-Stadt". Richtig, so ist es. "Und jetzt, Leipzig, springen wir alle." Blinddarm, Achtung. Einfach die beste Stimmung am ganzen Abend. Kraftklub auf Antibiotikum. Das können auch Blackmail mit ihrem neuen Sänger nicht toppen. Das Schöne am Campusfest: Man trifft Freunde aus der Heimat, Freunde aus früheren Semestern und Menschen, mit denen man wohl gar nicht gerechnet hätte. Dann steht man voreinander. Hey, baby, what's going on? Nothing you can say is gonna change the way I feel. We're both playing and we can't get enough of. (Mrs. Cold - Kings of  Convenience)


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