Dienstag, 19. April 2011

Der Mut wird müde und die Sehnsucht größer.

Das Studentenleben genießt man richtig im Vergleich zu den anderen Tagen. Mit Sonne im Gesicht aufwachen, in der Sonne frühstücken, IKEA-Kataloge durchblättern, shoppen bei dm und im Abendlicht nach Hause laufen. Drei Mädchen. Ein Balkon. Sechs Eierkuchen. Wein. Gespräche über... das Wetter. Weil es ja so schön ist und man immernoch draußen sitzen kann. 

Das habe ich heute gezeigt bekommen:
Ein wunderbares Gedicht von Brecht.
"[...] Was wir wollen, geht niemals.
Wer noch lebt, sage nicht: niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
[...] 
An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.
An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird? Ebenfalls an uns.
Wer niedergeschlagen wird, der erhebe sich!
Wer verloren ist, kämpfe!
Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?
Denn die Besiegten von heute sind die Sieger von morgen.
Und aus Niemals wird: Heute noch!"
Bertolt Brecht - Lob der Dialektik

1 Kommentar:

  1. Solche Gespräche über das...Wetter sind manchmal abendfüllend;) Und manchmal bringen sie auch neue Erkenntnisse;)

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