Donnerstag, 27. Januar 2011

Unerreichbar.

"Wo soll das hinführen, fragst Du. Was willst Du ändern, frage ich. Ich halte die Luft an Tag und Nacht, es gibt kein Geld dafür. Ich rolle auf hundert Gleisen gleichzeitig vor deine Tür. Ich klingel laut, du machst nicht auf und die Musik läuft weiter. Ich fahre nach Hause, du rufst an. Ab jetzt bin ich unerreichbar. Du lässt jede Last in dein Herz und es schlägt ohne, dass du es merkst. Du sagst wir haben nichts zu verlieren, tut mir leid, ich glaube nicht dran. Ich hatte einen Traum mit dir und mir, wir waren Löwen mit Mausgesichtern. Sie spielten Gustav Mahlers "Vierte Symphonie" in der Disko. Und wenn es zu viel wird, hörst du weg. Und wenn du zu mir willst, muss ich irgendwo anders sein. Ich wünsche dir viel Glück, wenn du gehst. Du hast Gründe, die niemand versteht. Ich sage Hallo, du willst vorbei, Du willst vorbei an mir. Und wenn du mir zuhörst , sage ich nichts. Und wenn ich dich ansehe, siehst du weg. Wir lesen und schreiben, was wir sehen. Aber das Leben geht weiter und lässt uns stehen."
                                                                                                                 Tele - Wo soll das hinführen (in voller Länge und wunderschön)
Einen Luftkuss dafür, dass du mir diese Musik gezeigt hast.
Für das schwarze Virginia-Jetzt-Loch.


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