Sonntag, 12. Dezember 2010

Lass uns Geschichte schreiben.

Du bist gerade angekommen.
Hast deine Freunde mitgenommen.
Du bist nervös, dein Herz schlägt laut.
Gleich gehen die Türen auf.
Das Licht geht an.
Und der Vorhang fällt.
Für uns ist das Hier und Jetzt.
Der Mittelpunkt der Welt.


Das war der Konzertauftakt der "Labyrinth Tour 2010" von Madsen. Bei dem Betreten des Leipziger Felsenkellers war man schon etwas überfordert. So viele Menschen und zwölfjährige Jungen haben wir nicht erwartet. Die Menschen standen so dicht gedrängt vor der Bühne, dass wir uns lieber einen Platz auf der Empore suchten. Das Konzert begann mit einem Lied von dem neusten Album und wirklich jeder tanzte mit. Dann schrieb Leipzig für die Band Geschichte. Immer gern dorthin gereist, immer schöne Konzert verlebt, in Dresden war es heiß, in Erfurt war es heiß. "Aber Leipzig, wollt ihr die lauteste und heißeste Stadt der Tour werden?" Da waren sich alle einig. Willkommen daheim. Bunter Konfettiregen, Liedcovers von anderen Bands, Lieblingslieder gespielt und in der Zugabe gefühlte zwei Stunden das Lied "Nachtbaden". Noch immer höre ich ihn leise singen: "Hättest du nicht Lust, mit mir den Abend zu verbringen..." Aber eigentlich ist es auch eine schöne Sache, die berühmtesten Lieder nicht nur in der Zugabe, sondern verteilt über das ganze Konzert zu spielen. Und dann hatte das Mädchen am Keyboard auch noch ein weißes Pferdchen darauf stehen. Madsen. Das war die Perfektion für den Konzertmonat Dezember. Poster gekauft und von Mr. Knickerknacker das Gespräch erzählt bekommen: Zwei Mädchen vor der Herrentoilette. "Hihi, jaah, das ist eine gute Idee noch einmal auf das Klo zu gehen...Hihihi." "Fresse da drüben! Euch will eh keiner ficken!" Genial. Mitternachtspizza und endlich schlafen. Ganz lang.

Ich will mit dir dorthin,
wo das Schicksal uns umschlingt.

Dort, wo wir verstehn,
dass wir am Leben sind.

Madsen - Ein Sturm

Fotos: (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog/ Noch viel mehr wundervolle Fotos von dem gestrigen Abend findet man hier. Ein Hoch auf diesen tollen Fotografen.

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