Mittwoch, 17. November 2010

Sag deiner Mutter: Du kommst heute Nacht nicht nach Hause.

Feiertage machen kreativ. Da steht man dann 13Uhr auf, frühstückt und fängt an Kuchen zu backen. Aber natürlich einen gesunden Kuchen. Mit Zucchiniraspeln und Schokolade. Im übrigen: Der beste Schokoladenkuchen. Saftig. Weich. Krunchy. Danach erstmal ausruhen. 40 Minuten in der Küche stehen ist ganz schön anstrengend. Zum Kaffee wieder in der Küche treffen. Geschmückt mit falschem Bart, Blumenhaarband und Glitzer. Da saßen dann Didi - der Assistent oder Stadtstr(e)icher, Lutz - der LKW-Fahrer und Tripper-Pole und der Döbelner Wurstwaren-Meister, bei dem alle vermuten, er arbeitete bei der Stasi unter dem Decknamen "IM Meister". Aber wissen tut das natürlich keiner. In geselliger Runde klopften sie die Spielkarten und schwelgten in Erinnerungen. In "Harrys Bar" ging es so lang gut, bis die Atzen aus einer ostdeutschen Provinz die Schwelle übertraten und ordentlich in die Disko geschissen haben. So ist bis jetzt noch nicht klar, wieso Didi nie die Stadt verlässt, was Lutz auf seinen einsamen LKW-Fahrten zur Ablenkung treibt und wer sich hinter dem Meister wirklich verbirgt. Und noch immer hört man die Atzen im Hausflur lautstark grölen: "Fick die Uni! Fick die Uni!".

 Fotos: (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog/
                                     

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